FLOATING

  • Nichts – man will sich von Reizeinflüssen freimachen und zieht sich zurück.
  • Wir sind Tiere mit einem Sehsinn. Was die Wahrnehmung betrifft, hängt ein grosser Teil mit der visuellen Verarbeitung zusammen. Im Floating-Tank ist das Auge voll funktionsfähig, bekommt aber ausser Dunkelheit nichts zu sehen.
  • Unter Wasser wird bloss 1/5000stel der Geräusche aus der Luft übertragen. Das Ohr ist voll funktionsfähig, bekommt aber ausser totaler Stille nichts zu hören. Falls erwünscht können dem Ohr jedoch durch die Unterwasserlautsprecher entspannende Melodien oder andere akustische Reize zugeführt werden.
  • Bei unseren normalen Alltagsaktivitäten sind wir unterhalb unserer Bewusstseinsebenen ständig am Berechnen, wie sich die Gravitation in jedem Moment auf die Lage des Körpers auswirkt. 90Prozent seiner Energie braucht der Körper, um sich gegen die Schwerkraft anzustemmen. Beim Floaten ist das Gespür für die Schwerkraft der Erde voll funktionsfähig, wird aber da durch neutralisiert, dass das Körpergewicht durch das schwerelose Schweben im Salzwasser aufgehoben wird.
  • Unsere Haut hat unter anderem die Aufgabe als Tastsinn zu funktionieren. Im Tank ist der Tastsinn voll funktionsfähig, bekommt aber am ganzen Körper nichts zu fühlen, weder Druck noch Temperatur oder sonst eine Empfindung.
  • Auch die Nase ist voll funktionsfähig, bekommt aber nichts zu riechen, ausser man führt über die Lüftung ausgewählte Düfte zu.
  • Der Geschmacksinn ist voll funktionsfähig, bekommt aber nichts zu schmecken. Gegessen und getrunken wird nach dem Aufenthalt im Floating-Tank